In einen Krug füllen und vergraben? Daheim auf die hohe Kante legen? Unter der Matratze verstecken? Oder doch lieber gleich in den Geldbeutel, ins Portmonnaie legen?
Das Bedürfnis, Geld sicher aufzubewahren und zu transportieren, führte im Laufe der Zeit zu verschiedenen Arten von Geldbehältnissen, die in Form und Größe von den jeweiligen gültigen Zahlungsmitteln, aber auch von Kleidungssitte und Modegeschmack abhängig waren. Als Material benutzte man außer Leder auch Metalle und Textilien.
Das Leder- und Gerbermuseum Mülheim an der Ruhr möchte mit dieser Wanderausstellung des DLM - Deutschen Ledermuseums Schuhmuseums Offenbach, einen kleinen Einblick in die interessante Kulturgeschichte der Geldbörse geben. Die Originalexponate veranschaulichen den historischen Bogen, der vom 16. Jahrhundert bis in unsere Zeit geschlagen wird.